Archiv der Kategorie: aus der Partnerstadt

Zu unserer neuen Reihe „Ein Wort zum Tage“

sandte uns unser Mitglied Anne Bernard-Suchannek folgendes Schreiben: Wie sich die Zeiten ähneln …. Vielleicht haben auch Sie einmal einen kleinen Beitrag? Dankeschön, liebe Anne!

LETTRE de Mme de Sévigné à sa fille, le jeudi 30 Avril 1687 

«Surtout, ma chère enfant, ne venez point à Paris».
Plus personne ne sort de peur de voir ce fléau s’abattre sur nous, il se propage comme un feu de bois sec. Le roi et Mazarin nous confinent tous dans nos appartements.
Monsieur Vatel, qui reçoit ses charges de marée, pourvoie à nos repas qu’il nous fait livrer.
Cela m’attriste, je me réjouissais d’aller assister aux prochaines représentations d’une comédie de Monsieur Corneille „Le Menteur“, dont on dit le plus grand bien.
Nous nous ennuyons un peu et je ne peux plus vous narrer les dernières intrigues à la Cour, ni les dernières tenues à la mode.
Heureusement, je vois discrètement ma chère amie, Marie-Madeleine de Lafayette, nous nous régalons avec les Fables de Monsieur de La Fontaine, dont celle, très à propos, «Les animaux malades de la peste»! «Ils ne mouraient pas tous, mais tous étaient frappés»“.
Je vous envoie deux drôles de masques; c’est la grand’mode. Tout le monde en porte à Versailles. C’est un joli air de propreté, qui empêche de se contaminer.
Je vous embrasse, ma bonne, ainsi que Pauline. 

C’ÉTAIT IL Y A 333 ANS 

„Mein liebes Kind, kommt bloß nicht nach Paris“.
Niemand mehr geht nach draußen, vor Angst , dass diese Plage auf uns niederprasselt. Sie verbreitet sich wie ein Feuer im trockenen Holz. Der König und Mazarin haben uns allen verordnet, in unseren Wohnungen zu bleiben.
Herr Vatel, der seinen Lieferungen vom Meer bekommt, sorgt für unsere Mahlzeiten, die er uns liefern lässt.
Es macht mich traurig, ich hatte mich gefreut, an den kommenden Vorstellungen einer Komödie des Herren Corneille, „Der Lügner“, teilzunehmen, vorüber viel Gutes erzählt wird.
Wir langweilen uns etwas und ich kann euch weder von den letzten Intrigen am Hofe erzählen, noch mehr von den letzten modischen Kleidungen.
Zum Glück treffe ich ganz diskret meine liebe Freundin, Marie-Madeleine de Lafayette. Wir amüsieren uns mit den Fabeln von Herrn de la Fontaine, eine davon sehr passend, „Die an der Pest erkrankten Tiere!, sie starben nicht alle, aber alle waren befallen“. 
Ich schicke euch zwei witzige Masken; es ist hier große Mode. Alle in Versailles tragen eine. Es ist eine schöne Art der Sauberkeit, die verhindert, sich anzustecken.
Ich küsse euch, meine Liebe, sowie auch Pauline. 

DAS WAR VOR 333 JAHREN !!

Wenn Städtepartnerschaften Leben retten

Kassel hat sechs Covid-19-Patienten aus seiner französischen Partnerstadt Mülhausen ins örtliche Krankenhaus aufgenommen. Auch andere Partnerstädte zeigen große Hilfsbereitschaft. Ein neuer Bürgerfonds soll die Zusammenarbeit fördern.

Quelle: https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/deutsch-franzoesische-staedtepartnerschaften-retten-leben-16736492.html?GEPC=s5

Bericht vom Partnerschaftswochenende 9.-11.11. mit den Tomburg-Winds anlässlich „100 Jahre Ende 1. Weltkrieg“

FOTOS befinden sich unter „Fotos“ oben auf dem Link

Freitag 9.11., 19.30 Uhr: Nach dem Motto „Getrennt starten, vereint ankommen“ beginn die Fahrt für die Tomburg-Winds in Rheinbach, die des Partnerschaftsvereins am Rathaus in Ludendorf. Zum Kennenlern-Picknick ist auf einer belgischen Raststätte ein Treffen der Busse mit den Tomburg-Winds und dem Partnerschaftsverein arrangiert. Bei deftigen Wurst- und Käsebrötchen können sich beide höchst unterschiedliche Busbesatzungen erstmals beschnuppern.

Nach der gemeinsamen Ankunft in Quesnoy erwarten uns im „Salle Fest`ival“ Ice-Breaking-Spiele zwischen den deutschen Gästen und den französischen Gastgebern. Am Ende hat jede französische Familie ein persönliches Willkommensschild, mit dem sie ihre spezielle Gastfamilie begrüßt.

Der Samstag, 10.11.18 beginnt für alle früh mit einem „Sprachcafé“ des Deutsch-Französischen Jugendwerks, das die Fahrt der meist jugendlichen Tomburg-Winds sponsert.

Immer engagiert und mit viel Spaß dabei sind auch die beiden Bürgermeisterinnen Rose Marie Hallynck und Petra Kalkbrenner und ihre Männer.

Vor dem Mittagessen in den Gastgeberfamilien übt Catherine Mille,  Vorsitzende des Vereins „Amis de Swisttal“ einige französische Lieder zum Thema Krieg und Frieden ein (wir fragen uns,  ob es bei uns auch so etwas gibt?!) sowie die „Europahymne“ auf deutsch, Beethovens „Ode an die Freude“. Damit uns das Singen leichter fällt, hat Catherine Mille ihren Kinderchor mitgebracht,  der uns vorsingt und mit uns singt   ;)).

Am Samstag-Nachmittag proben die Tomburg-Winds zusammen mit der Philharmonie de Quesnoy für das abendliche gemeinsame Festkonzert.

Die Partnerschaftler erhalten in der Zwischenzeit gemeinsam mit ihren Gastgebern eine historische  Führung durch den Ort: Quesnoy war in BEIDEN  Weltkriegen im Zentrum der Kämpfe und wurde beide Mal zu über 90% zerstört. (Die Hälfte der damaligen Bevölkerung fiel dem 1. Weltkriegsgeschehen zum Opfer).

Stephan Will,  Schatzmeister des Partnerschaftsverein Swisttal-Quesnoy übersetzte simultan ins Deutsche.

Berichterstattung:

General Anzeiger vom 13.11.2018

Printausgabe

Neujahrsgrüße aus der Partnergemeinde

Chère Stéphanie,

Je te remercie pour ces bons vœux . Je t’adresse à mon tour les miens : je te souhaite ainsi qu’à ta famille, petits et grands, et à tous les amis du jumelage mes vœux de bonheur et santé, de courage et d’optimisme.

Chacun, chacune trouvera dans les liens d’amitié et de respect, des milliers de bonnes raisons de poursuivre cette belle aventure de la vie, en 2017 et suivantes.

Amitiés à toutes et à tous, et à bientôt.

Rose Marie